1848

Der Ring Freiheitlicher Patrioten knüpft bewusst an die freiheitlichen Traditionen des Jahres 1848 an – an jene Zeit, in der Bürger, Studenten und andere Teile der Wiener Bevölkerung politische Mitwirkung, Pressefreiheit, eine Verfassung und eine stärkere Vertretung der Bürger einforderten.

Die Revolution von 1848 war ein tiefgreifender Einschnitt in der österreichischen Geschichte. In Wien entstand mit der Nationalgarde eine von Bürgern getragene bewaffnete Bürgerformation. Bürger und Studenten organisierten sich, übernahmen Verantwortung für die öffentliche Ordnung und traten für politische Veränderungen ein. Die damaligen Forderungen umfassten unter anderem Pressefreiheit, politische Repräsentation und verfassungsmäßige Rechte.

Für unseren Verein steht dabei insbesondere das selbstbewusste, verantwortungsbereite Bürgertum im Mittelpunkt: Menschen, die nicht nur Zuschauer ihrer Zeit sein wollten, sondern bereit waren, Verantwortung für ihre Stadt, ihre Gesellschaft und ihre politischen Rechte zu übernehmen.

Der Ring Freiheitlicher Patrioten versteht diesen historischen Bezug nicht als bloße Rückschau. Vielmehr sehen wir darin einen Teil jener österreichischen freiheitlichen Tradition, die von Bürgerverantwortung, Freiheit, Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Heimatverbundenheit geprägt ist.

Wir wollen diese Geschichte bewahren, uns mit ihr auseinandersetzen und ihre Bedeutung für die Gegenwart diskutieren.

1848 steht für uns dabei für den Gedanken:
Freiheit braucht Bürger, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.